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Projekte Polen

 
 
 
   
  Schulspeisung Lubsza Schulspeisung Lubsza

Projektnr.: 160/99
Ort: Lubsza/Michalowice, Polen
Entstehungsjahr: 1997
Anlass: Oder-Flutkatastrophe
Projektausgaben inin 2013: € 3.500
Benötigt für 2017: € 0,00

Unsere Partner in Lubsza haben so vorbildlich geplant und selbständig vor Ort Hilfe aktiviert, dass derzeit keine zusätzliche Unterstützung seitens der Csilla von Boeselager Stiftung notwendig ist. Unser Ziel ist erreicht: Menschen in ihrem eigenen Land bürgerschaftliches Engagement zu ermöglichen.

Beschreibung: Lubsza ist ein kleiner Ort zwischen Breslau und Oppeln, über den während der Oder-Flutkatastrophe 1997 eine mehrere Meter hohe Flutwelle hinweg gezogen ist. Da sich keine anderen Hilfsorganisationen um Lubsza kümmerten, hat die Csilla von Boeselager Stiftung 1997 zunächst Soforthilfe geleistet.

Daraus entstanden ist in den Folgejahren eine Schulspeisung, bei der die bedürftigsten Kinder an Schultagen eine warme Mahlzeit bekommen. Über die Bedürftigkeit entscheidet ein lokales Gremium der Schule. Die Gemeinde trägt die Kosten für Strom, Wasser und die Köchin. Ein Großteil der Kinder zahlt seine Mahlzeiten inzwischen selbst.

Schulspeisung Lubsza Die Schulspeisung in Lubsza ist eines der kleinsten Projekte der Stiftung geworden, da die finanzielle Unterstützung im Laufe der Jahre immer weiter abgebaut werden konnte. Die Anzahl der subventionierten Essen (ursprünglich 160) ist mit den Jahren immer geringer geworden (für 2010 nur noch 20), da es der Gemeinde inzwischen wieder besser geht.

Trotzdem hat sich die Bevölkerung bis heute nicht von den Folgen der Flut erholt. Noch immer herrschen hohe Arbeitslosigkeit (25%) und Alkoholprobleme, worunter letzten Endes besonders die Kinder leiden. Wir halten natürlich mit dem Partner in Lubsza Kontakt und werden wieder - wenn nötig  - einspringen.

Projektpaten: Jan und Elena Voss
 
     
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Obdachlosenunterbringung Krakau Armenküche und Obdachlosenunterbringung Krakau

Projektnr.: 103/96
Ort: Krakau, Polen
Entstehungsjahr: 1996
Anlass: Hohe Anzahl Obdachloser und verarmter Menschen
Projektausgaben in 2016 € 8.000
Benötigt für 2017: € 6.000

Beschreibung: Selbst in Deutschland nutzen über 1 Million Menschen die kostenlosen Suppenküchen. Da ist es nicht verwunderlich, dass es in einer Stadt wie Krakau Menschen gibt, denen es am Notwendigsten wie Essen, Kleidung und ein Dach überm Kopf fehlt. Die Aussichtslosigkeit ihrer Lage führt bei vielen obendrein zum Alkoholismus.

Armenküche und Obdachlosenunterbringung Krakau Sich genau dieser Menschen anzunehmen ist die Lebensaufgabe der Albertinerbrüder, einer Gemeinschaft von ca. 50 Brüdern in Polen, die nach den Ordensregeln des Hl. Albert Chmielowski (1845-1916) lebt. Ehemalige Obdachlose arbeiten heute unter Leitung der Brüder in der Küche und bereiten an 6 Tage in der Woche eine schmackhafte dicke Suppe zu. Sie verdienen sich dadurch eine Bleibe und Verpflegung das ganze Jahr über. Die Brüder geben Hilfestellung, vom Alkohol loszukommen und helfen bei der Vermittlung von Arbeitsstellen. Einigen Ausgewählten können die Brüder die Mitarbeit auf dem Feld und im Stall in einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb in Bulowice anbieten als Resozialisierungsmaßnahme. Die segensreiche Arbeit der mittellosen Brüder finanziert sich aus Spenden.

Die Csilla von Boeselager Stiftung unterstützt

  • Suppenküche: An 6 Tagen/Woche werden ca. 200 l Suppe (bis zu 400 Personen) mit Brot ausgegeben und je nach Spendenlage auch noch ein Stück Obst, ein hartes Ei oder eine Joghurt
  • Abgabe von Kleidung und Medikamenten
  • Obdachlosenunterbringung: 5-6 Monate in kalter Jahreszeit, ca. 40-70 Personen. In dieser Zeit werden für diese Menschen noch 2 weitere Mahlzeiten täglich ausgegeben.
  • Ausgabe von Lebensmittelpaketen 1x pro Woche an arme Familien

Ein Blick in die Gesichter dieser Menschen und man ist überzeugt, dass hier das Richtige geschieht! Unser Dank gilt den Albertinern für Ihre Arbeit und den großzügigen Spendern für ihre Hilfe und ihr Vertrauen in die gute Sache!

Aktuell benötigte Sachspenden: Strapazierfähige Männerkleidung (besonders Schuhe), Medikamente

Projektpatin: Theresia von Keyserlingk
 
     
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ArmensuppenkücheArmensuppenküche, Franziskanerkloster,
Wroclaw/Breslau, Polen

Projektnr.: 140/97
Ort: Wroclaw/Breslau, Polen
Entstehungsjahr: 1997
Anlass: Oder-Flutkatastrophe
Projektausgaben in 2014: € 5.000
Benötigt für 2017: € 0,00

Beschreibung: Breslau wurde 1997 mit voller Wucht von der Oder-Flutkatastrophe getroffen. In diesem Zuge enstand mit der damaligen Projektpatin Marie-Theres Gräfin Strachwitz in einer ersten Soforthilfe-Aktion im Franziskaner-Kloster in Breslau eine provisorisch eingerichtete Armensuppenküche für die vielen Menschen, denen die Flut alles genommen hatte.

Daraus ist bis heute mit Unterstützung der Csilla von Boeselager Stiftung eine gut eingerichtete, große Armensuppenküche geworden, die von Montag bis Samstag täglich 450 Liter Suppe (900 Portionen) an Obdachlose und Bedürftige verteilt. Zu Essen bekommt dort, wer in Not ist und Hunger hat. Religion, Hautfarbe oder Nationalität spielen dabei keine Rolle.

2002 gab Marie-Theres Strachwitz aus gesundheitlichen Gründen ihre Patenschaft an Georg v. Eichendorff Strachwitz weiter, der das Projekt seither als Pate betreut und zwei Mal im Jahr besucht. Die Armensuppenküche wird heute von Bruder Rafael geleitet, der selbst auch die Küche der Patres leitet und gelernter Koch ist. Bei der Vorbereitung, beim Austeilen und beim Reinigen wird er von einer Köchin, einigen mittellosen Studenten oder Schülern und meist zwei erprobten Obdachlosen unterstützt, die er oft erfolgreich in richtige Arbeitsverhältnisse vermitteln kann.

Armensuppenküche der FranziskanerDie Armensuppenküche der Franziskaner hat sich durch die Initiative der CvB-Stiftung und dem Engagement der Patres zu einem umfassenden Nothilfeprojekt weiterentwickelt, dass auch eine Kleiderkammer und ein Resozialisierungsprogramm umfasst. Dort wird mit der Hilfe von zwei ehrenamtlichen Pädagogen zusammen mit den Patres versucht, etwa 20 obdachlose und bedürftige Männer und Frauen gezielt wieder auf das Leben in der Gesellschaft vorzubereiten.

Durch die langjährige Arbeit der Patres mit der Armensuppenküche bekommen sie mittlerweile einen Großteil der benötigten Lebensmittel als Spenden von Privatleuten, Bauern und Supermärkten.

Die jährliche finanzielle Unterstützung der CvB-Stiftung wurde in den Anfängen (ca. 200 Portionen täglich) noch zum Großteil für den Ausbau der Küche, zur Anschaffung neuer Küchengeräte und für täglich benötigte Lebensmittelkäufe verwendet. Die Mittel der CvB-Stiftung tragen heute wesentlich dazu bei, dass anfallende Reparaturen und vorkommende Lebensmittelengpässe nicht die Bereitstellung der mittlerweile 900 Portionen gefährden können.

Im Jahr 2008 entstand aufgrund der alten, zu tief liegenden und verstopften Abwasserrohre ein großer Wasserschaden an Kacheln und Fußböden in der Küche. Noch immer werden täglich ca. 20 cm Wasser auf den Boden der Küche gedrückt und gefährden den hygienischen Ablauf der Ausgabe und damit des Gesamtprojekts. Die 2009 von der CvB-Stiftung eingesetzten Mittel sollen eine schnelle Reparatur ermöglichen und damit den künftigen Betrieb in der Armensuppenküche sicherstellen.

Aktuell benötigte Sachspenden: Sanitär-Reparatur der Rohre, Kleidung, haltbare Lebensmittel

Projektpate: Georg v. Eichendorff Strachwitz
 
     
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Kinderhort, Franziskanerkloster, Wroclaw/Breslau, PolenKinderhort, Franziskanerkloster, Wroclaw/Breslau, Polen

Projektnr.: 179/07
Ort: Wroclaw/Breslau, Polen
Entstehungsjahr: 2007
Anlass: Nothilfe und Prävention
Projektausgaben in 2014: € 2.000
Benötigt für 2017: € 0,00

Beschreibung: Das Projekt Kinderhort ist ein Ableger des Projektes Armensuppenküche im Franziskanerkloster (s.o.). Die Patres haben 2007 in einem bis dahin ungenutzten Nebengebäude des Klosters Räume eingerichtet um eine schulische und erzieherische Nachmittagsbetreuung von Straßenkindern und Kindern aus sozialen Problemfamilien zu betreiben.

Die Not der Familien lässt sich nicht nur durch die Versorgung mit einer täglichen Suppe in der Armensuppenküche lindern, sondern die Kinder der vielen durch Not und Armut überforderten Eltern brauchen Orientierung und Halt, um nicht auf der Straße zu landen oder ins kriminelle Umfeld ab zu rutschen. Bruder Rafael, der Leiter des Kinderhortes berichtet: "Fast alle Kinder aus sozial schwachen Familien im Alter ab 14 Jahren haben Kontakt mit Drogen." Hauptursache sind dabei die Eltern ab 40, die oft arbeitslos sind und Alkoholprobleme haben. Die Großeltern sind mit der Betreuung der heranwachsenden Kinder oft überfordert. Die Kinder werden durch den Kinderhort am Nachmittag nach der Schule im wahrsten Sinne des Wortes "von der Straße" geholt und miterzogen.

Im Kinderhort arbeiten neben jüngeren Franziskanerbrüdern auch 2 Pädagoginnen und eine Psychatrin an 5 Tagen in der Woche mit 40 Kindern in wechselnder Besetzung vom Grundschulalter bis 18 Jahre. Insgesamt sind es mehr als 120 Kinder, die den Hort besuchen, so freiwillig ins Kloster kommen und bis zum frühen Abend betreut werden.

Seit Sommer 2009 gibt es eine neu gegründete Gruppe innerhalb des Kinderhortes. Dort erlernen Kinder im Alter von 14-17 Jahren die Vorbereitung auf den Einstieg ins Berufsleben in einer Art "Motivationsgruppe". Man versucht den Kindern schon früh eine positive Einstellung zum Arbeiten zu vermitteln und persönliche Stärken zu erkennen. Diese Gruppe bemüht sich darum, Erziehungs- und Entwicklungsdefizite der Jugendlichen zu kompensieren.

Die CvB Stiftung gewährleistete im Jahr 2009 ein Viertel des Jahresgesamtbedarfs für den Betrieb des Kinderhortes als größter privater Spender. Für 2010 stehen drastische Kürzungen der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Breslau bevor, so dass die Stiftung ihren Anteil möglicherweise noch erhöhen muss.

Aktuell benötigte Sachspenden: Lebensmittelkonserven, Kleidung, Schulsachen, Mobiliar, Spielsachen.

Projektpate: Georg v. Eichendorff Strachwitz
 
     
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