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Projekte Ukraine

 
 
 
   
 

Armenküche Saporischja

Projektnr.: 171/02
Ort: Saporischja, Ukraine
Entstehungsjahr: 2002
Anlass: Neues Projekt mit den Krakauer Albertiner-Brüdern
Projektausgaben in 2016: € 25.000
Benötigt für 2017: € 24.000

Beschreibung: Die Armut großer Teile der Bevölkerung ist beeindruckend! Besonders im Südosten der Ukraine. Gerade hier gibt es viele Arbeits- und Obdachlose aller Altersklassen, sowie Rentner, deren Rente nicht für die existenziellen Bedürfnisse reicht. Viele Menschen sind nicht gesund, hinzu kommt die hohe Schadstoffbelastung der Luft in dieser Millionenstadt! Verwahrlosung und Hoffnungslosigkeit führen zu Alkoholismus - ein bedeutsames und schwer zu beherrschendes Problem in der Ukraine! So gesellt sich zur körperlichen Not auch noch die seelische. Viele Menschen sind allein, fühlen sich ausgegrenzt und leiden Mangel an menschlicher Anteilnahme und Ansprache.

Seit den gewaltsamen Auseinandersetzungen in 2014 zwischen Separatisten in der Ostukraine und Regierungstruppen in der unmittelbaren Nachbarschaft ist die Lage in Saporischja sehr angespannt. Viele Menschen flüchten aus der umkämpften Region in das noch friedliche Saporischja und rechnen dort mit Hilfe!

Die Armenküche in Saporischja entstand 2002 auf Initiative der Krakauer Albertiner, mit denen die Csilla von Boeselager Stiftung dort ebenfalls eine Armenküche unterhält. In Saporischja gibt es keine vergleichbare Einrichtung, zu der die Menschen gehen könnten. Die Albertinerbrüder geben Ihnen zudem das Gefühl erwartet zu werden und interessieren sich für ihre Nöte. Immer wieder gelingt es durch die Hilfe der Brüder, dass Betroffene ihr Leben ändern und eine sinnvolle Aufgabe finden können. Die Essenszubereitung z. B. in der Küche geschieht unter Anleitung der Brüder und gibt einigen Frauen Beschäftigung, die sie ehrenamtlich ausführen oder - da wo lebensnotwendig - gegen Bezahlung. Der Unterhalt der Küche finanziert sich aus Spenden.

Bruder Bernhard in der KleiderkammerDie Csilla von Boeselager Stiftung unterstützt in diesem Projekt:

  • Suppenküche 5 Tage/Woche Suppe, Brot und gezuckerter Tee für mindestens 300 Menschen
  • in kleinerem Umfang Kleider- und Medikamentenausgabe, Wasch- und Duschmöglichkeit

Unser Dank gilt den Albertinern für Ihre Arbeit und den großzügigen Spendern für ihre Hilfe und ihr Vertrauen in die gute Sache!

Aktuell benötigte Sachspenden: Kleidung und Medikamente, Lebensmittel

Projektpatin: Theresia von Keyserlingk

Siehe auch Essay "Anastasia"
 
     
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Mobile Armenspeisung, Beregovo (Beregszász)

Projektnr.: 180/07
Ort: Beregovo (Beregszász), Ukraine
Entstehungsjahr:  2007
Anlass: bedürftige Menschen und Altersarmut
Projektausgaben in 2016: € 5.000
Benötigt für 2017: € 15.000

Die Nothilfearbeit der Malteser in Beregovo wird seit 1996 von der Csilla von Boeselager Stiftung  unterstützt. 1997 wurde ein gebrauchter Ford Transit als einziges Hilfsfahrzeug für Transkarpatien angeschafft. Dieser war  gerade in den katastrophalen Überschwemmungsjahren 1999 und 2001 von  essentiellem  Nutzen. Hilfsgüter wie Lebensmittel, Medikamente  und Kleidung konnten somit  für rund  1.500 notleidende Menschen in die  betroffenen Gebiete  transportiert werden. Nach 10jährigem Einsatz und einer Kilometerleistung von 700.000 km hatte der Wagen ausgedient. Daher half die Stiftung in  2007 bei der Finanzierung eines neuen Transporters.

Die Projektpatin Beatrix Bäume begleitete die Maltesergruppe in Beregovo von Beginn an und in verstärktem Maße seit der Neuanschaffung des Fahrzeuges in 2007. 2010 übergab sie die Patenschaft an Jan und Elena Voss

Beschreibung: Die Armenküche in Beregovo ist seit Anfang 2014 in einem neuen Haus des Malteser-Hilfsdienstes untergebracht, weil die bisherigen Räume in einer Musikschule nicht mehr genutzt werden konnten. Dieses neue Haus wurde mit Unterstützung der Csilla von Boeselager Stiftung erworben. Ein ehrenamtlich arbeitendes Ehepaar kocht täglich bis zu 60 Mittagessen, die an alte Menschen, Behinderte und Bettlägerige verteilt werden, die in ärmsten Verhältnissen und desolaten Behausungen wohnen.

Das neue Haus ermöglicht es den Maltesern, ihre Hilfsangebote deutlich auszubauen. Es ist geplant, die bisherige mobile Armenküche durch eine Armenküche vor Ort zu erweitern. Ebenso geplant sind eine Armenapotheke und die Versorgung der Armen im Winter mit Kleidung.

Die Lebensmittelpreise in der Ukraine sind in den vergangenen Jahren um ein Vielfaches gestiegen: Kosten für Fleisch haben sich verdoppelt, der Brotpreis verdreifacht. Zugleich herrscht eine Inflation von ca. 15% mit steigender Tendenz. Oft sind es kranke, alleinstehende Mütter mit Kindern, denen hier geholfen wird. Die Menschen haben nicht nur Hunger, sie sind auch mit Medikamenten unterversorgt oder es fehlt an Heizmaterial und Kleidung - vor allem für alte Menschen und Kinder.

Aktuell benötigte Sachspenden: Kleidung, Medikamente

Projektpaten: Jan und Elena Voss

 
     
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